Offene Ganztagsschule
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„Freude am Lernen – Miteinander – Schritt für Schritt“

Mit diesem Leitgedanken wollen wir das Lernen an unserer Schule nach der Erkenntnis ausrichten, dass positive Emotionen beim Lernen von herausragender Bedeutung sind, dass Lernen nur geschieht, wie es die Engländer so schön treffend sagen, „by heart“, mit und aus dem Herzen heraus.

Lernen soll ein Prozess sein, in dem wir

 
 

• Vertrauen gewinnen
• das Selbstwertgefühl stärken
• Interessen wecken
• Stärken erkennen und fördern und
• Eigenverantwortlichkeit (Selbständigkeit) erreichen wollen

 

Unser Wunsch ist es, dass an unserer Schule miteinander und voneinander gelernt wird, Schritt für Schritt –
Die Schule ist der Schlüssel zur Welt und das Lernen sollte geschehen aus Neugier auf diese Welt und das Leben in ihr. Die Kinder sollen befähigt werden sie mitzugestalten, mit dem Ziel lebenslang mit Freude weiter lernen zu wollen.

Dieses soll gelingen durch:

 
 
Integrieren
statt
Ausgrenzen
Bieten
statt
Verbieten
Ermuntern
statt
Entmutigen
Bewegen
statt
Stillsitzen
Qualität
statt
Quantität
Miteinander
statt
Gegeneinander
Fit
statt
Schlapp
Wohlfühlen
statt
Bauchschmerzen
Singen
statt
Schreien
 
     
Pädagogische Leitsätze:
1.

Im Zentrum unserer Schule steht das Lernen der Schülerinnen und Schüler.
In unserer Schule ordnet sich alles dem Erlernen der Basiskompetenzen unter,
dem Erlernen der Sprach-, der Lese-, der Schreib- und Mathematikfähigkeit.
Alle anderen Fächer stehen in diesem Dienst.

2.

Alles was in unserer Schule geschieht, steht unter dem Vorbehalt, ob es den Lernfortschritten
nützt, und zwar denen von lernschwachen Schülern genauso wie von talentierten.

3.
Dabei wird das Lernen auf den Erwerb von Wissen bezogen, aber auch auf das
Verstehen und Können, sowie auf die Entwicklung der Persönlichkeit, also auf Werte,
Haltungen, soziale Kompetenzen und Charakter.
4.

Die Schülerinnen und Schüler sollen das Lernen lernen.

5.

Sie sollen dazu durch Arbeits-, Präsentations- und Kommunikationstechniken befähigt werden:
Sie sollen sicher im Methodenlernen werden.

6.

Die Schüler sollen voneinander lernen.
Denn nur wer anderen etwas erklären kann, kann sicher sein, es auch selbst verstanden zu haben
und erlangt damit die Fähigkeit, das Wissen auch in anderen Bereichen anzuwenden.

7.
Lernschwache Schülerinnen und Schüler werden durch besondere Förderpläne und die
Einführung des Integrationskonzeptes (RIK) besonders gefördert.
8.

Lernstarke Schüler erhalten Zusatzangebote oder zusätzliche Rollen, wie die des Mentors
für lernschwache Schüler.

9.

Der Unterricht ist eine Mischung von Lehrgängen, individualisierter Schülerarbeit und
kooperativen Lernens. Es gibt auch Frontalunterricht, aber der wird flexibel durch kurze
Phasen von Einzel- oder Kleingruppenarbeit der Schüler unterbrochen.

10.
Die wichtigste Aufgabe der Lehrkraft ist, die Eigenaktivität jedes einzelnen Schülers zu
fördern und die Qualität der Lernergebnisse zu sichern. Die Lehrkräfte bilden sich für diese
Aufgabe ständig weiter.

Erziehung:

Wir entwickeln unser erzieherisches Wirken auf der Basis von "Wärme", Zuneigung, gegenseitiger Achtung
und sozialer Integration ebenso wie auf Toleranz und Individualität.

Unterricht:

Wir verwenden sowohl bewährte Unterrichtsmittel als auch „Neue Medien“
und hinterfragen den Einsatz immer kritisch.
Wir schätzen nicht nur Zuverlässigkeit, Disziplin und Ordnungsliebe sondern auch Kreativität, freie Selbstentfaltung und eigenverantwortliches Handeln.

Eltern:

Uns ist es wichtig den Eltern die Absicht unseres erzieherisches Handeln erkennbar zu machen, und wünschen uns eine offene Kommunikation, Mitarbeit und Mitverantwortung in allen schulischen Bereichen.

Lehrer und Lehrerinnen:

Als Lehrkräfte fühlen wir uns verantwortlich für jedes einzelne Kind.

Wir sind – gegründet auf eine solide berufliche Basis und ein professionelles Selbstverständnis – offen für neue didaktische, methodische und pädagogische Wege, indem wir uns der Herausforderung der stetigen Veränderung stellen und uns dafür weiterbilden.

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